Der Förderverein Kloster Buch e.V. wurde am 21.08.1997 gegründet und zählte bei Gründung 22 Mitglieder.
Heute zählt der Verein über fünfzig Mitglieder, Privatpersonen und Institutionen.
Die Mitgliederversammlung wählt nach Satzung einen geschäftsführenden Vorstand, der im Ehrenamt tätig ist.
Der Förderverein stellt sich zur Aufgabe, durch unabhängige Initiativen und Maßnahmen
zum Erhalt, der Erforschung und Erschließung der kulturhistorischen und überregional
bedeutsamen Klosteranlage Buch und seiner Umgebung beizutragen. Dies soll im Sinne
von kreativen Aktivitäten, zur Entwicklung von Kunst, Kultur, Heimatpflege und Umweltbewusstsein, dem öffentlichen Interesse dienen.
Hinweis an unsere Mitglieder:
Es werden die Vereinsmitglieder auf die Möglichkeit zur Einsicht in die Unterlagen Jahresabschluss 2009 hin gewiesen. Die Unterlagen liegen in der Verwaltung des Förderverein Kloster Buch e.V. zur Einsicht aus.
Das "Kloster Buch" wurde 1192 als Filiation in der Linie Morimond-Kamp- Walkenried - Sittichenbach gegründet
und 1525 im Zuge der Reformation aufgehoben.
Im Anschluss daran wurde es der Fürstenschule "Grimma" übereignet. Ab dem 19.Jahrhundert wurde es vom Land Sachsen verpachtet.
Malerisch eingebettet in das sächsische Mulde-Tal liegt die Klosterruine des ehemaligen Zisterziensers Klosters Buch, dessen Geschichte zurück bis in das Jahr 1192 reicht. Mit seinem wirtschaftlichen und kulturellen Einfluss, in dessen Höhepunkt über 52 Dörfer und die Stadt Belgern dem Kloster Buch zugeordnet waren, hatte es überregionale Bedeutung und setzte Maßstäbe besonders im Obst- und Weinanbau.
Diese Traditionen sind in seiner über 800 jährigen Geschichte bis heute nicht verloren gegangen.
Heute befindet sich die Klosteranlage im Besitz des Förderverein Kloster Buch e.V., welcher sich zum Ziel gesetzt hat, die Klosteranlage zu erhalten, wissenschaftlich zu erfassen und als kulturhistorisches Zentrum künftigen Generationen zugänglich zu machen
Das Landesamt für Denkmalspflege in Sachsen stellt 2008 fest, dass Kloster Buch ohne Zweifel zu den wichtigsten mittelalterlichen Bauwerken der sächsischen Geschichte gehört, ebenso wie Altzella, Grünhain oder Wechselburg.
Bilder und Beschreibungen zu den erhaltenen Gebäuden folgen im Laufenden.